Gefördert: "Spielen schafft Schule" an der RealschulePlus in Flörsheim-Dalsheim

Projektwoche „Spiele aus aller Welt“

Ziel des Projektes war es, mit Hilfe der gesponserten Spiele möglichst viele Jugendliche unterschiedlicher Altersklassen und Herkunftsländern zusammenbringen und zu vereinen, um die Kommunikation und das Miteinander zu fördern. Rückblickend können wir sagen, dass dies uns durch den zahlreichen Besuch gelungen ist. Der Spaßfaktor war groß und das Projekt sehr ereignisreich.

Mit dem Projekt „Spiele aus aller Welt“ wollen wir zeigen, dass das Spielen miteinander nicht nur Spaß machen kann, sondern auch einen großen Lerneffekt hat. Schülerinnen und Schüler lesen sich die Spieleanleitungen laut vor, sie reflektieren diese und tauschen sich gemeinsam aus. So werden Lese- und Sprachkompetenz und das soziale Miteinander gefördert. Insbesondere für die vielen Jugendlichen mit Migrationshintergrund in unserem Projekt ist dies eine tolle Art spielerisch die deutsche Sprache zu erlernen. Durch das Lesen und Hören von Spieleanleitungen und durch das kommunikative Miteinander werden Sprechanlässe geboten, in denen die Kommunikation miteinander und untereinander gefördert wird. Erfreulicherweise beteiligten sich für die Projekttage viele Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, darunter auch viele Flüchtlinge. Zunächst stand ein „Spiele-Vergleich“ statt, wir schauten uns gemeinsam alle Spiele an und verglichen diese mit den Spielen aus den anderen Ländern. Flüchtlinge waren aufgefordert uns zu erklären, welche Spiele sie in ihren Ländern spielen. Sie und auch wir erkannten, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen uns gibt. Dies baute unter anderem ein Fremdheitsgefühl ab. In Gruppen haben wir das Spiel „Tabu“ gespielt, dieses hat den Schülerinnen und Schüler besonders Spaß gemacht, auch die Lehrkräfte beteiligten sich rege am Spiel. Es wurden Denkprozesse und Teamfähigkeit geschult.

Während der Spielephase stellten wir fest, dass die Orientierungsstufe die Spiele mit komplexeren Spielanleitungen nicht auf Anhieb verstanden, woraufhin wir Lehrkräfte die Gruppen so zusammensetzen, dass jeweils ein älterer Schüler einem Jüngeren zugeordnet wurde. Die Schülerinnen und Schüler probierten alle Spiele aus und hatten sichtlichen Spaß dabei.

Am Ende des Projektes haben die Schülerinnen und Schüler ein Plakat gestaltet, bei dem sie die diversen Spiele anderen Schülern vorstellten. So war es möglich für unser Projekt „Spiele aus aller Welt“ zu „werben“, sodass dieses Projekt auch nächstes Jahr wieder zahlreich besucht wird.

Tanja Abraham & Shaila Baris

Deutsch