Kommentar der Jury zum Jahrgang Familienspiele 2006

Die Vorentscheidung ist gefallen: Die Jury mit zehn Spielekritikerinnen und -kritikern aus Deutschland und der Schweiz hat fünf spannende Familienspiele für das „Spiel des Jahres 2006“ nominiert. Dabei fiel den Juroren während ihrer Klausurtagung die Auswahl aus der Vielzahl der weit über einhundert qualitativ hochwertig produzierten Neuheiten nicht leicht. Die Bandbreite der Nominierten für den wichtigsten Spielepreis garantiert den Verbrauchern, unter den Kandidaten das passende Spiel sicher finden zu können.

In diesem Jahr berücksichtigte die Jury zudem zwei herausragende Neuerscheinungen, deren spielerischer Anspruch jedoch weit über dem der üblichen Familienspiele liegt. Da beide Neuheiten damit nicht für den Hauptpreis in Frage kommen konnten, wurden ihnen Sonderpreise verliehen.

Die fünf nominierten Titel bilden das reichhaltige Spielangebot des aktuellen Jahrgangs ab. Hier finden sich nebeneinander abstrakte und thematisch gestaltete Spiele, Legespiele und anspruchsvolle Aufbauspiele. Sie alle bieten Familien mit Kindern ab acht Jahren ebenso wie reinen Erwachsenenrunden lang anhaltenden Spielspaß. Dies gilt auch für die Neuheiten auf der zeitgleich veröffentlichten Empfehlungsliste, die in diesem Jahr neun weitere attraktive Spiele mit teilweise sehr ausgefallenen Spielideen beinhaltet. Im Herbst erscheint wieder die stark nachgefragte Broschüre „Ausgezeichnete Spiele“, die auf Spieleveranstaltungen erhältlich sein wird.

Aus den fünf nominierten Spielen wird am 17. Juli das „Spiel des Jahres 2006“ gewählt. Das Wahlergebnis wird im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin bekannt gegeben. Bis dahin darf spekuliert werden: Was wird der Nachfolger des Spiel des Jahres 2005, NIAGARA (Zoch)?

Stefan Ducksch
Sprecher Jury Spiel des Jahres