Kommentare der Preisträger 2005

Spiel des Jahres 2005: "Niagara"


Das "Niagara"-Team freut sich über das Spiel des Jahres 2005: Autor Thomas Liesching, ein als Schatzsucher verkleidetes Fotomodell und Albrecht Werstein, Geschäftsführer des Zoch-Verlages (von links).
Foto: Spiel des Jahres

Albrecht Werstein, Geschäftsführer Zoch-Verlag (München):
"Damit sind wir der erfolgreichste Verlag des Jahrtausends, schließlich haben wir schon 2002 mit "Villa Paletti" gewonnen. Wir haben noch an keinem Spiel so hart gearbeitet wie an "Niagara", insgesamt über vier Jahre. Von daher sehen wir die Auszeichnung auch als Bestätigung. Schließlich haben wir den Preis "Spiel des Jahres" in einem starken Jahrgang erhalten. "Villa Paletti" bedeutete für uns 2002 die Basis für die Professionalisierung unseres Vertriebes, durch "Niagara" erhalten wir nun die finanziellen Mittel, weitere attraktive Spiele zu veröffentlichen. Von "Niagara" werden nun zügig weitere Exemplare produziert, ich denke, dass wir ab dem 15. August wieder liefern können. Spätestens Mitte September sollte das Spiel flächendeckend erhältlich sein."

Thomas Liesching, Autor (59 Jahre alt, betreibt selbständig in Großbottwar bei Stuttgart ein Reklame- und Grafikarchiv):
"Ich bin sprachlos und freue mich sehr. Die Spielidee zu "Niagara" ist bereits zehn Jahre alt und ich habe mich gefreut, mit dem Zoch-Verlag Seelenverwandte gefunden zu haben. Nur deshalb konnte das Spiel realisiert werden. Meine Ursprungsversion war sehr aufwändig und aus Holz. Ich bastle gern und kann mir nun durch diesen Erfolg sicher eine schöne Werkstatt einrichten."

Kinderspiel des Jahres 2005: "Das kleine Gespenst"


Freuen sich für "Das kleine Gespenst": Autor Kai Haferkamp und Kosmos-Geschäftsführer Axel Meffert (rechts).
Foto: Spiel des Jahres

Axel Meffert, Geschäftsführer Kosmos-Verlag (Stuttgart):
"Diese Auszeichnung für ein Literatur-Spiel bestätigt uns, unseren Weg in dieser Richtung fortzusetzen. Wir produzieren seit vier Jahren Kinderspiele und sehen die Auszeichnung auch hier als Bestätigung, unsere Produktrange mit literaturnahen Themen weiter auszubauen."

Kai Haferkamp, Autor (37 Jahre alt, Jurist, lebt in Osnabrück):
"Meine Mutter musste mir früher mindestens 20mal das Buch "Das kleine Gespenst" vorlesen. Es war mir schon immer ein Anliegen, daraus ein Spiel zu machen. Danke an das Kosmos-Team, dass ich das tun durfte. Die Auszeichnung "Spiel des Jahres" war der Grund, warum ich meine Arbeit als Spieleautor überhaupt begonnen habe. Es war immer mein Traum, einmal bei der Preisverleihung oben auf der Bühne zu stehen. Dieser Traum ist heute für mich in Erfüllung gegangen."